Teurer Strom bremst Elektromobilität?

Bully66

Supermoderator
Teammitglied
Ort
Hettenleidelheim
Modelljahr
2021
Details
ComfortPlus, CCS, MY2021
Motor (alt)
45 PS (33 kW)
Version (alt)
Comfort+
Hier ein interessanter Bericht:


Auch die Frage ob der Strom für die "ganzen" Elektroautos zum Problem werden könnte wird da kurz angeschnitten und man kann damit vielleicht auch einige "Stammtischparolen" entkräften.
 
Ganz ehrlich, das was der gute Mann da schreibt deckt sich voll und ganz mit meiner Meinung.
Mal sehen ob wir da recht habe. :cool:
 
Mist hab ich jetzt glatt übersehen. 🙈
 
Ist doch nicht schlimm! Hätte ich ebenfalls nie bemerkt, wenn meine Tochter mich nicht seit Jahren (und zurecht) dafür sensibilisieren würde. Was meinst Du, was ich da schon für Sprüche bekommen habe…!
 
Hatten heute ein Schreiben unseres Strom Anbieters im Briefkasten.
Von 22,6 Cent auf wahnwitzige 108,47 Cent.
Macht bei derzeit 15kwh die unser Spring bei dem Wetter braucht 16,27€ auf 100km.
Unser UP der nie mehr als 6 Liter benötigte wäre jetzt bei ca. 12€

Davon mal abgesehen möchte unser Anbieter nun 900€ im Monat für Strom.
 
Wahnsinn, bei welchem Anbieter seid ihr? :eek:
 
Habt ihr Nachtstromspeicherheizungen?
Also bei uns in Köln, selbst wenn ich hier jetzt neu hinziehen würde und bei der Rheinenergie den Grundversorgungspreis nehmen würde sind das Aktuell 31,04Ct/kWh.
Schau mal bei eurem Energieversorger in der Region, der sollte billiger sein. ;)
 
Ja, uns bleiben nur wenige Anbieter wegen Nachtspeicher.
Bisher war der Nachttarif mit 14 Cent ja auch recht angenehm.
Wir schauen aber nun was der örtliche verlangt.
 
Hab mir gerade mal die Website von denen angesehen, das kann keine große Fa. sein,
die sind ja ne GmbH.
Sofort wechseln, die haben sich verkalkuliert und wollen sich jetzt auf Kosten ihrer Kunden sanieren.
 
Hatten heute ein Schreiben unseres Strom Anbieters im Briefkasten.
Von 22,6 Cent auf wahnwitzige 108,47 Cent.
Macht bei derzeit 15kwh die unser Spring bei dem Wetter braucht 16,27€ auf 100km.
Unser UP der nie mehr als 6 Liter benötigte wäre jetzt bei ca. 12€

Davon mal abgesehen möchte unser Anbieter nun 900€ im Monat für Strom.
:censored::censored::censored:

Solltet ihr beim Anbieter bleiben müssen, auf jeden fall den Spring öffentlich AC oder an Schnelladesäule CCS laden. Ist bei immo deutlich billiger
 
Man muss nicht beim Anbieter bleiben
Bei Erhöhung Sonderkündigungs recht
Und bei einigen gibt es eh gar keinen nachtstrom tarif mehr
Es gibt. Mit Sicherheit auch da andere Anbieter
Nimmst die Portale im Netz und gib die Postleitzahl ein dann weiste ob der liefert oder nicht
 
Alle Neukunden sind im Moment in den Po gekniffen.
Nicht zwingend, also ich finde den Grundpreis für Neukunden bei uns durchaus in Ordnung.
Man muss hslt zu den großen Energieversorger gehen. Die kleinen können das nicht.
Zumindest im Moment nicht später sieht das dann vielleicht mal wieder anders aus. ;)
 
Ich hoffe man lernt als Kunde daraus und schließt in Zukunft vielleicht wieder mal länger laufende Verträge ab um Planungssicherheit zu haben beim Strompreis. Zumindest wenn die Preise wieder günstiger werden für neu Verträge.

Preise über 0,50€ / kWh sind längerfristig nicht bezahlbar im Haushalt finde ich.
 
Kurzfristig werden wir wohl alle damit leben müssen.
Wenn sich mittelfristig die Strompreise nicht wieder auf einem erträglichen (und nachvollziehbaren) Maß einpendeln, könnte das zu einem ziemlichen „Wildwuchs“ führen mit dem Ziel, sich weitgehend unabhängig vom öffentlichen Netz zu machen.

Wenn zwischen uns und unseren Nachbarn keine Straße läge, käme ich ja bereits jetzt auf die Idee, denen die Anschaffung eines Stromspeichers nahezulegen… obwohl die keine PV haben.
So könnte ich denen per Kabel PV-Überschuss in den Speicher drücken und sie könnten sich für den geschenkten Strom durch irgendwelche Güter bedanken.
Für mich hatte ich ausgerechnet, das sich ein Speicher erst ab ~74Cent/kWh Kaufstrom lohnen würde.
Wir sind halt durch die recht großzügig ausgelegte PV und hohen Tagesverbrauch auch ohne Speicher im Jahresschnitt zu 84% autark.
Aber für die Nachbarn wäre es ein guter Deal, wenn sie sich auf eine Stromlieferung innerhalb der Amortisationsdauer verlassen können.

Und ob ich für‘s Einspeisen 8Cent/kWh vom Netzbetreiber erhalte oder Äpfel, Birnen, Kuchen, Eintopf… vom Nachbarn wäre mir eigentlich wurscht.
Aber dadurch könnte halt der beschriebene Wildwuchs entstehen. Ich denke mal, ein Elektriker würde sich ziemlich wundern, wenn er in einem Haus ohne PV einen Speicher installieren soll😁
 
Ich denke mal, ein Elektriker würde sich ziemlich wundern, wenn er in einem Haus ohne PV einen Speicher installieren soll😁
Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass wir fünf Reihenhäuser uns zusammentun und unsere Dächer gemeinsam mit PV belegen; da käme ja durchaus eine größere Fläche zusammen wie wenn alle das einzeln machen. Und dann hätte jeder seinen Speicher. Das gäbe doch ein Stück!

Leider sind wir von derart Gemeinsamkeit weit entfernt ...
 
Durch die Lebensdauer einer PV von 25-30Jahren würde es sicher den einen oder anderen Besitzerwechsel geben und dann könnte es zu Unstimmigkeiten kommen.

Man könnte einen PV-Installateur mal fragen, ob der Ertrag auf einzelne Wechselrichter partitioniert werden kann.
Also zb.: Ihr baut gemeinsam eine 45kWp-Anlage auf‘s Dach und jeder der 5Reihenhausbesitzer setzt sich einen 15kW-Wechselrichter am gleichen String in‘s Eigenheim.
Die WR müssten dann so miteinander kommunizieren, das bei zb. 40kW Ertragsleistung jeder minimal 8kW ziehen dürfte.
Aber bevor Überschuss in‘s Netz abfließt, könnten auch max. 15kW gezogen werden.
So könnten im Wechsel auch 3-phasig ladende eAutos an einer 11kW-Wallbox ohne Netzstrom laden.

Den einzigen Kompromiss, den dann alle eingehen müssten: auf einen gewissen Teil der Einspeisevergütung verzichten.
Aber den Verlust hielte ich für verkraftbar, wenn man dafür auch mal 15kW ziehen kann obwohl nur 8kWp auf‘s eigene Dach passen würden.

Kannst ja mal im Photovoltaik-Forum fragen.
 
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