Ladeleistung AC Spring 2024

Ich sehe das so: L1 mit L2 vertauschen -> Geht nicht.
Zyklisch vertauschen, sollte gehen. Also L2 soll auf L1, dann muß zyklisch weiter L3 auf L2 und L1 auf L3, jeweils von Schaltschrank auf Dose. Dann dreht der Drehstrom doch im Uhrzeigersinn, richtig? Bei welcher Phase er anfängt, kann eigentlich egal sein. Die sind ja nicht gekennzeichnet. Das einzige Merkmal ist, daß von L1 über L2 nach L3 immer eine Phasenverschiebung von +120° ist (im Uhrzeigersinn).
(L1 mit L2 vertauschen, wäre ein Phasenverschiebung von -120° -> geht nicht.
 
Ich gebe dir recht, wenn es sich um die Steckdose handelt, weil Steckdosen sollten immer Rechtsdrefeld haben. Beim Stecker spielt das aber keine Rolle, jedenfalls nicht für diesen Anwendungsfall.
 
Ich gebe dir recht, wenn es sich um die Steckdose handelt, weil Steckdosen sollten immer Rechtsdrefeld haben. Beim Stecker spielt das aber keine Rolle, jedenfalls nicht für diesen Anwendungsfall.
CEE Steckdose...mit "Rechtsdrefeld" ist eigentlich...normal 🥳...immer erwünscht: kurzfristiges Ausstecken...oder "Geschaltet" 👍der tw. Sehr durstigen Wallboxen u.A. ermöglicht zwischendurch...

💚 Handwerker/ DIY:innen ohne Kurzschluss große Maschinenbenutzung...
mit gängigen Phasenschnitt¹²⁰, also "Kein Aufschnitt- Käse" 🟡...🧀...stinkt/ qualmt ggf. nach falscher Verdrahtung...
Nicht nachmachen🔌🙈😇
Lg🌲
 
Also ich danke euch für die Hinweise bisher - scheinbar ist die Auswahl der verwendeten Phasen nicht sooo einfach. Grundsätzlich verstehe ich die Wallbox aber so, dass da Wechselstrom reingeht und auch Wechselstrom rauskommt - da ist nach meinem Verständnis kein Gleichrichter eingebaut. Der gleichrichter ist für AC Laden im Auto eingebaut. - Stimmt das?

Zu meiner Situation: Mein Wechselrichter Deye 12k mit 20kWh Akku ist zwar extrem Schieflast-tauglich, aber jede Phase ist nur mit 16A abgesichert - Alles über 16A wird aus dem Netz "geholt". Ist Netzparallelbetrieb. Gründe dafür gibt es :)

Ich werde dann also die Phasenlast nochmal genauer anschauen und ggfs. andere Verbraucher von Phase L1 auf eine andere Phase legen. Z.B. liegt meine BWWP auf Phase 3 zusammen mit dem Microinverter am Generator-Port - das verbessert das Regelverhalten um die "Nulllage" erheblich.

Ansonsten habe ich andere Verbraucher beobachtet - vor allem Elektroherd (1-phasig) und Induktionsfeld (2-phasig). Da werde ich mal schauen, wie ich das am besten aufteile, wenn man das nicht in der Wallbox auswählen kann.

Viele Grüße
Hendrik
 

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Der Wallbox sollte es ziemlich egal sein wie die Phasen angeschlossen sind, ev gibt es Modelle die das checken. Sinn macht das aber nicht da im Spring eh nur eine Phase genutzt wird. Auch dreiphasig zu ladende Autos richten den Drehstrom gleich über eine Brücke - der ist egal in welcher Phasenlage die Außenleiter ankommen.

Den Hybrid Chinakracher verwende ich auch - schön simpel anzuschließen aber ja - der meckert bei falscher Phasenlage. Um die Leistung beim Laden braucht man sich aber da auch keinen Kopf mehr machen wegen Schieflastverordnung zumindest solange man noch Energie im Heimspeicher hat. Das Ding liefert auch mal die möglichen 7 kW auf einer Phase ab ohne dass da am Netz irgendwas zuckt.

Ob das nun gut ist eine Batterie zu leeren um eine Andere zu füllen hängt dann immer von Anwendungsfall ab...
 
Ob das nun gut ist eine Batterie zu leeren um eine Andere zu füllen hängt dann immer von Anwendungsfall ab...
Ich würde mal behaupten, das ist immer sinnvoll (so saudumm es in ersten Moment auch klingt), solange man keinen dynamischen Stromvertrag hat.
 
Ja - ich sehe das auch so. Meine 10kWp PV mi 20kWh Akku ist da etwa unterdimensioniert, seit die BWWP von der jugendlichen Mitbewohnerschaft intensiv gestresst wird.
einen dynamischen Strompreis habe ich leider noch nicht - mein bisherigen Stromversorger hatte mir 14 Monate Kündigungsfrist gesetzt...
Jetzt lerne ich erstmal die Go-E entsprechend mit Solar-Überschüssen zu füttern, damit der Stromer möglichst Sonne im Tank - äh im Akku hat :-)
Gruß
Hendrik
 
Ich würde mal behaupten, das ist immer sinnvoll (so saudumm es in ersten Moment auch klingt), solange man keinen dynamischen Stromvertrag hat.
Oft kommt das tatsächlich hin.
Ist halt (finanziell) immer von Effizienz der Einzelkomponenten, Netzstrompreis, Einspeisegebühr und (bei sehr groß dimensioniertem Speicher nebensächlich) Zyklenbelastung abhängig.

Auf jeden Fall ist es beispielsweise sinnvoll, aus dem Akku zu-zuverbrauchen (Wortneuschöpfung?), wenn das Laden des Hausspeichers eine hohe Effizienz hat.
Also bspw: tagsüber nur 1,4-1,8kW PV-Leistung > HausAkku laden.
Später Spring mit 3kW laden (1-1,4kW kommen vom Dach, Rest aus Akku)
Das erscheint wegen des StandbyVerlusts des Spring (~250W) sinnvoller, als ihn doppelt so lange mit 1,4kW zu laden.
Außer: der Hausspeicher hat beim Laden/Entladen einen ähnlichen Effizienzverlust und/ oder ist sehr klein dimensioniert und man leiert unnötig viele Zyklen drauf.

In der Praxis ist dann aber meist der Komfort entscheidend und man rechnet sich das - wenn überhaupt- nur mal an einem verregneten Abend durch.
 
So - nun ist mein Go-E Gemini installiert.
Schon Lustig, dass die Nutzung der Phase 2 im Wechselrichter angezeigt wird, obwohl die Go-E sagt, alles würde über die Phase 1 laufen.....
Also Probleme mit dem Drehfeld hat die Go-E offenbar nicht.

Viele Grüße
Hendrik
 
Schon Lustig, dass die Nutzung der Phase 2 im Wechselrichter angezeigt wird,
Der wird doch wohl nicht mit 400V laden, nein tut er nicht könnte sein das er den Neutrslleiter als 2. Phase sieht, da der laut VDE auch als Spannungsführenderleiter definiert ist.
 
Ich denke eher, dass in der CEE Wanddose, die ich ja nur 1:1 verlängert habe, die Phasen nicht stimmen.
Hat bisher auch niemanden interessiert - es hing nur ein Verteiler mit 3 einzelnen Schuko-Steckdosen dran. Hatte ja noch nie einen Verbraucher, der an CEE angeschlossen wurde.
Viele Grüße
Hendrik
 
Wenn da vorher ein Verteiler mit Schukosteckdosen dran war den du auch genutzt hast, sollte auch alles korrekt angeschlossen sein.
Sonst wäre dir je nach Schukosteckdose das angeschlossene Gerät um die Ohren geflogen, fas es keine 400V mag. :cool:
 
Ich würde mal behaupten, das ist immer sinnvoll (so saudumm es in ersten Moment auch klingt), solange man keinen dynamischen Stromvertrag hat.
Exakt. Akku hat mich gekostet 2000€ für 15kWh mit ca. 4000 Zyklen (von mir prognostiziert, die 6000 wird er wohl nicht stemmen) sind ingesamt 60 000kWh bei Wirkungsgrad von 75% sind das 80 000kWh rein, 60 000kWh raus. Genutzt geschätzt 3000kWh im Jahr. Also 20 Jahre.

60 000kWh genutzt spart: 60 000kWh * 0,3€ = 18 000€.
Einspeisung würden 9ct sein. Sind 7200€ entgangen.
Eisparung gesamt: 10 800€ /20 Jahre = ca. 500€ im Jahr

Nicht nur fürs E-Auto, auch Haushalt natürlich. Für uns wäre idealerweise 2 E-Autos. Der Spring ist schon ideal und reicht genau 5 Tage aus für meine Frau zur Arbeit und zurück. Auch im Winter wird das klappen.
Ein weiteres Auto wäre praktikabel mit größerem Akku. Problem: Wenn der einen größeren Akku hat, wiegt er mehr. E-Autos werden in Ö. ab diesem Jahr nach KW/PS und Gewicht besteuert.

Ich werde warten. 15kWh für 1500€ dann werde ich wieder zuschlagen. Dann nochmal 15kWh für 1000€ bzw. 30kWh für 2000€. Insgesamt 60kWh als Akku, das sollte bei uns reichen. Im Winter super für den Haushaltsstrom und die Heizung (Klimasplit+Wärmepumpe + BWWP).

Leider sehe ich dynamische Stromtarife hier in Ö. kritisch. Die nächste richtig große Reform wird die Netzgebühren nach Verbrauch sein. Jeder der mittags kocht wird dafür blechen müssen.... das ist so absurd.... aber mir ist das dann egal. Peak-Shaving am Wechselrichter an, noch ein Akku, der gleicht die neuen teuren Netzgebühren aus und fertig. Im Winter hab ich mal geguckt, es müsste sich bei uns mit 2KW ausgehen. Sind 48KWh am Tag, und das benötige ich dann an Akkuleistung.
 

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