Unterschiede Fahrwerk 45 vs. 65?

EV1

eDacia-Liebhaber
Ort
Ingolstadt
Details
Spring 45, 2023, blau metallic, CCS
Kennt jemand die genauen Unterschiede?
Was hat sich technisch geändert?

Ich bin mit dem Fahrwerk von meinem 45er sehr zufrieden. Es ist sehr viel besser, als das des Vorführers, welchen ich vor dem Kauf gefahren bin.
Lenkrad Rückstellung funktioniert wesentlich besser, und er fährt sich weniger schwammig, als der Vorführer, selbst mit der Serienbereifung.
Es würde mich interessieren, wieviel besser das Fahrwerk des 65ers ist und warum. Vorführwagen gibt es leider noch keinen bei meinem AH.
.
 
Selbst mit den Linglongs ist es Spurstabiler im Geradeauslauf sowie in den Kurven. Es neigt noch immer zum Ausbrechen vom Hinterteil. Auf der Autobahn ist es auch stabiler als der alte. Genaue Aussagen kann ich machen wenn andere Puschen drauf sind.
Sicher kann ein Autoexperte das alles viel genauer und besser beschreiben als ich. Ich bin da kein Fachmann.
 
Selbst mit den Linglongs ist es Spurstabiler im Geradeauslauf sowie in den Kurven. Es neigt noch immer zum Ausbrechen vom Hinterteil. Auf der Autobahn ist es auch stabiler als der alte. Genaue Aussagen kann ich machen wenn andere Puschen drauf sind.
Sicher kann ein Autoexperte das alles viel genauer und besser beschreiben als ich. Ich bin da kein Fachmann.
Ja, exakt das gleiche Gefühl habe ich auch mit meinem 45er Facelift.
Entweder hat der 45er auch schon im Zuge mit dem 65er eine Verbesserung erfahren, oder bei dem Vorführwagen hat etwas nicht gestimmt, was ich mir aber nicht vorstellen kann.
Und mit den neuen Felgen und Reifen fährt er nun wirklich sehr stabil.
Selbst meiner Frau ist der Unterschied zu dem Vorführwagen aufgefallen, die darauf eigentlich keinen Wert legt. Deshalb auch meine Frage zu diesem Thema.

Sind da nur andere Dämpfer und Stabilisatoren verbaut worden? Oder wurde da mehr gemacht? Konnte dazu leider noch nichts finden.

Mit dem Wissen könnte man die 45er vielleicht nachrüsten bzw. verbessern. :)
 
Kennt jemand die genauen Unterschiede?
Was hat sich technisch geändert?

Ich bin mit dem Fahrwerk von meinem 45er sehr zufrieden. Es ist sehr viel besser, als das des Vorführers, welchen ich vor dem Kauf gefahren bin.
Lenkrad Rückstellung funktioniert wesentlich besser, und er fährt sich weniger schwammig, als der Vorführer, selbst mit der Serienbereifung.
Es würde mich interessieren, wieviel besser das Fahrwerk des 65ers ist und warum. Vorführwagen gibt es leider noch keinen bei meinem AH.
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ich gebe Dir zu 100% recht. Bin genauso zufrieden.
Es wurde zwar von einigen behauptet, aber ich glaube noch nicht daran, dass überhaupt irgendetwas am Fahrgestell des 65er verändert wurde. Warum auch, der fährt nicht 1 km/h schneller. Dagegen spricht auch, dass sich noch nicht einmal die Schlüsselnummern verändert haben...
 
Auch wird öfter behauptet, beim 65er wäre der Blick auf die Ampel besser. Dann müsste die Fensteroberkante näher Richtung Dachreling gewandert sein. Auf Bildern kann ich da nichts erkennen, da müsste man mal zwei Autos nebeneinander stellen.
Die Daciaseite gibt da auch nichts her. Im Modellvergleich (auf Vollbild vergrößern) kann man per Schieberegler die Unterschiede bildlich darstellen. Bei den Frontscheiben kein Unterschied.

dac4565.webp
 
In der Stadt finde ich das Fahrwerk vom 45ger okay. An das Nachschieben beim Lenken habe ich mich inzwischen gewöhnt. Das fällt mir nur auf, wenn ich ihn mal längere Zeit nicht gefahren bin. Aber bei Seitenwind außerorts fährt sich mein 2022ger Spring (neues Logo) schon ziemlich abenteuerlich, gerade ab 90 km/h aufwärts, muß man da richtig mit der Lenkung arbeiten. Da würde ihm eine Überarbeitung schon gut tun. Gerade da der 65ger doch etwas praxistauglicher zu sein scheint, wenn man die Ortschaften mal verlassen möchte.
 
An das Nachschieben beim Lenken habe ich mich inzwischen gewöhnt.
Da ich mich gerade etwas mit der Spureinstellung beschäftige, habe ich gelesen, dass die Rückstellungskräfte des Lenkrads von der Einstellung der Vorspur abhängt.
Ich habe mit meinem 2023 45er überhaupt kein Problem mit der Rückstellung des Lenkrads.
Es geht von alleine fast vollständig in die Nullstellung zurück. Ich habe noch nicht bewusst das Lenkrad zurückdrehen müssen.

Bei dem Vorführwagen war das komplett anders. Das ist auch der Grund, warum ich den Thread geöffnet habe, weil ich gerne gewusst hätte, woher diese Unterschiede kommen.

Aber bei Seitenwind außerorts fährt sich mein 2022ger Spring (neues Logo) schon ziemlich abenteuerlich, gerade ab 90 km/h aufwärts, muß man da richtig mit der Lenkung arbeiten.
Heute war es ziemlich stürmisch bei uns. Bin mit dem Spring auf einer geraden Landstraße mit Seitenwind gefahren und hatte mit 100 km/h überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil, ich war sehr überrascht, wie stabil er geradeaus lief.
Bin mir sicher, dass das an den 15 Zoll Felgen und den 185er Reifen liegt, die ich aufgeschraubt habe.
Seitdem liegt er wirklich wie ein Brett auf der Straße, ohne übertreiben zu wollen. Kein Vergleich zu vorher.

Die Rückstellung vom Lenkrad ist mit den Original-Rädern identisch mit den neuen Rädern, da habe ich keinen Unterschied bemerkt.
 
Nicht nur durch die Vorspur, auch durch die Spreizung wird die Lenkradrückstellung stark beeinflusst.
Hier wird das sehr gut erklärt:

Ich denke, dass die Rückstellung des Lenkrades bei allen Springs verbessert werden kann, wenn man die Spur entsprechend einstellt. Vermutlich hat man das bei den neuen Springs etwas anders eingestellt, weshalb sich die Lenkradrückstellung verbessert hat.
 
Die wesentlich bessere Spurstabilität kann ich, seit Umstellung auf 16" und 195/45er Räder bestätigen.
Subjektiv fühle ich mehr "was läuft" und er kommt sauberer durch die Kurven.
Die Walkerei ist mit den Niederquerschnitt weg, und auch die Federung" durch den Reifen geringer.

Leo
 
Hallo Leute
Bin heute das erste mal den Spring electric gefahren. Bei 80 und Seitenwand hab ich schon Blut und Wasser geschwitzt während mich alle anderen locker überholt haben. Das Fahrwerk ist nicht Abenteuerlich, sondern Lebensgefährlich. Vom seltsamen Lenkverhalten will ich da erst gar nicht reden. Sorry das ich das so krass sagen muss.
 
Ja, Original ist das eher grade so machbar.
Wie @Pumpernickel auch schon schrieb, andere Bereifung als der Standard hilft schon gewaltig. Das kann ich so bestätigen. Was bleibt ist das kleine Gewicht zur doch recht großen Seitenfläche. Das bekommt man nicht weg, aber halt gemildert durch eine andere Bereifung.

Ich stimme aber voll zu, dass das Fahrwerk eher im ganz günstigen Segment anzusiedeln ist.
Da meine vorherigen KFZ günstige Japaner waren mit entsprechendem Alter komme ich doch recht gut klar damit. In Kurven, grade aus nem Kreisel heraus(!), ist das Fahrwerk aber definitiv maximal bescheiden.
Ich weiß allerdings nicht, wie sich z.B. ein Hyundai i20 verhält, den ich jetzt mal als gleichwertig von Größe und PS sehen würde. Der ist VERMUTLICH auch nicht der Bringer. Ich weiß es aber nicht. Reine Mutmaßung somit.
 
Hallo Leute
Bin heute das erste mal den Spring electric gefahren. Bei 80 und Seitenwand hab ich schon Blut und Wasser geschwitzt während mich alle anderen locker überholt haben. Das Fahrwerk ist nicht Abenteuerlich, sondern Lebensgefährlich. Vom seltsamen Lenkverhalten will ich da erst gar nicht reden. Sorry das ich das so krass sagen muss.
Von welcher Version, Baujahr reden wir eigentlich? Noch orginal Bereifung, oder breitere drauf?

Also bei meinem Spring 1 mit Oxxo 15" Alu-Felgen und 185" Hankook All Seasons Ganzjahresreifen, habe ich bis jetzt noch keine großen Probleme bei Seitenwind gehabt. Natürlich spürt man hier auch bei uns in Köln wenn man im Herbst über die Zoobrücke fährt natürlich was, aber beunruhigen tut mich das nicht.

Was natürlich sein kann, ist das mit deinem Fahrwerk was nicht stimmt.
 
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Daß es kein Cermedes ist sollte jedem klar sein. Aber von lebensgefährlich ist es weit entfernt. Falsches Auto gekauft ist meine Vermutung. Für mich ist es das Gocart schlechthin. Ich fahre es liebendgern, überall, auch Weitstrecken, mit wachsender Begeisterung. Definitiv das richtige Auto gekauft.
 
Jedes Fahrzeug hat sein eigenes Fahrverhalten.

Bin die letzten Wochen fast 1.500 Kilometer mit nem aktuellen Fiat Panda unterwegs gewesen. Die ersten Kilometer empfand ich DEN im Vergleich zum Spring total instabil. Aber schon wenig später hatte ich mich dran gewöhnt und kann insgesamt nichts negatives drüber berichten. Zurück im Spring ist mir erstmals wieder die extrem leichtgängige Lenkung aufgefallen.

Der Spring ist auch nach 30.000 Kilometern ein problemloser -sehr leicht zu beherrschender- Kleinwagen für die Stadt und etwas eingeschränkt für die Landstraße. Das aber nur wegen der bei 45 PS fehlenden Leistung, nicht wegen des meiner Meinung nach auch außerhalb der Stadt völlig problemlosen Fahrverhaltens.

Wer mal Seitenwindproblematik ernsthaft erleben will, sollte einen alten Transporter (egal ob Mercedes, VW oder sonstige) aus den 1980er oder 1990er Jahren fahren. Da müssen ab 80 km/h definitiv beide Hände aufmerksam und engagiert am Lenkrad bleiben, während beim Spring (und auch beim Panda) manchmal ein wenig Nachlenken mit einer Hand ausreicht. Wer da bereits "Blut & Wasser schwitzt" sollte vielleicht an stürmischen Tagen doch besser die Bahn nehmen...
 
Gänzlich glücklich bin ich bei starken Seitenwinden, bei Bodenwellen u.ä. im Vergleich zum Vorgänger (Dacia Pickup, MCV-Basis) auch nicht.
Aber mal ehrlich: der Spring ist leichter, schmaler, höher und hat einen deutlich kürzeren Radstand.
Da ist das Fahrverhalten einfach anders.
Vor meiner Bestellung vor 4Jahren zumindest wurde der Spring als „Stadtflitzer“ beworben.
Damit weiß man, auf was man sich einlässt.
Wenn ich ihn dann doch mal durch Serpentinen hetze und er sich unbefriedigender verhält als der flachere, breitere, längere Pick-up… dann nehme ich das mit Erinnerung an die damalige Werbung gerne hin.
(Aber ohne runterschalten bergauf 180Grad-Kehren nehmen macht mit dem kleinen Wiesel schon echt Freude😊)
 
Ich fahre ja nun wieder 15er mit 185, ja er wird damit gutmütiger, auch bei Tacho 130. Aber mal ehrlich was bring es ihn auszupressen. Nichts. Weil Spaß macht das nicht wiklich ohne Reserven zu haben. Das Teil ist nicht zum schnellen Reisen gemacht. Bei 110km/h verhält er sich viel Besser. Vom Strom Verbrauch ganz zu schweigen. Bei viel Wind hilft immer Fuß vom Strom. Auch fahre ich wenn nur die 165er drauf sind, eher max. 100 Km/h schont die Nerven. Reifen bei mir Good Year und Conti. Keine LL.
 
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