Schluss mit Klong und Traktormodus (Knallen und Ruckeln) - dafür Bremse spielt verrückt

Moin.
So, nun bin ich auch beim Bremsenthema betroffen. Gestern Inspektion und Update. Heute Fehlermeldung und Geräusche im Stand.
Klar auch ein Thema bei Version 540.
Nach ein paar Minuten ausruhen ist die Meldung weg.
Also identisches Szenario.
Da ich noch einen Thread mit Dacia DE offen habe (email Kommunikation zum allg., Thema), habe ich das gleich mal gemeldet.
In Richtung Händler gibts klar keine Info, dass das Update/Upgrade nicht mehr genutzt werden darf. Das ist schon große Scheisse.
Die Karre hat schon noch gebremst wie sie soll. Die Fehlermeldung und die ‚ABS Geräusche‘ erwecken aber eben nicht wirklich Vertrauen. Ich fahre nachher mal ne Runde. Sollte ich mich nie wieder melden, hat die Meldung doch nicht nur ignorierbare Effekte ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin.
So, nun bin ich auch Bremsenthema betroffen. Gestern Inspektion und Update. Heute Fehlermeldung und Geräusche im Stand.
Klar auch ein Thema bei Version 540.
Nach ein paar Minuten ausruhen ist die Meldung weg.
Also identisches Szenario.
Da ich noch einen Thread mit Dacia DE offen habe (email Kommunikation zum allg., Thema), habe ich das gleich mal gemeldet.
In Richtung Händler gibts klar keine Info, dass das Update/Upgrade nicht mehr genutzt werden darf. Das ist schon große Scheisse.
Die Karre hat schon noch gebremst wie sie soll. Die Fehlermeldung und die ‚ABS Geräusche‘ erwecken aber eben nicht wirklich Vertrauen. Ich fahre nachher mal ne Runde. Sollte ich mich nie mehr melden, hat die Meldung doch nicht nur ignorierbare Effekte ;-)
Endlich mal was sachliches in diesem thread...Danke!👍
Scheint also so, dass das ABS "regelt" obwohl es nicht soll.
Immerhin wissen wir jetzt, dass das Fahrzeug bremst. Auch wenn es erschreckend ist.😯
Sofern Du Dich nochmal meldest...😉
 
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist das aufeinander Luft im Bremssystem ist.
Kann wenn nur mit dem defekten BKV zusammenhängen.
 
Moin.
So, nun bin ich auch beim Bremsenthema betroffen. Gestern Inspektion und Update. Heute Fehlermeldung und Geräusche im Stand.
Klar auch ein Thema bei Version 540.
Nach ein paar Minuten ausruhen ist die Meldung weg.
Also identisches Szenario.
Da ich noch einen Thread mit Dacia DE offen habe (email Kommunikation zum allg., Thema), habe ich das gleich mal gemeldet.
In Richtung Händler gibts klar keine Info, dass das Update/Upgrade nicht mehr genutzt werden darf. Das ist schon große Scheisse.
Die Karre hat schon noch gebremst wie sie soll. Die Fehlermeldung und die ‚ABS Geräusche‘ erwecken aber eben nicht wirklich Vertrauen. Ich fahre nachher mal ne Runde. Sollte ich mich nie wieder melden, hat die Meldung doch nicht nur ignorierbare Effekte ;-)
Nach ner Runde über 15km und 4x Start des Springs (wegen Ladevorgang an einer DC Säule und allg. Test was so vielleicht passiert:

Bisher nicht wieder aufgetreten - aber fast.
Warum fast ?

Ein klarer Indikator ist bei mir das Aufleuchten der ‚Stop‘ Meldung (Orange, unten rechts im Dashboard).
Die Signalisierung ist bereits da, sobald man den Spring öffnet. Oder eben nicht.
Wenn sie da ist, ist die Wahrscheinlichkeit scheinbar groß, dass beim anschließenden Startvorgang die Fehlermeldung kommt. Sie kommt dann aber nicht immer. Bei mir gerade eben 2x. Sie ist dann beim Startvorgang erloschen, ohne das es zu dem Fehler kommt.
Vorhin, als es aufgetreten ist, war es genauso.
Nach dem DC Ladevorgang war die ‚Stop‘ Meldung z.B. mal nicht da.

Für mich sieht das in der Tat nach einem Initialisierungsvorgangsproblem aus.
Richtig nervig und so etwas sollte bei einem QA Test bemerkt werden.
Darüber kann man denken was man will. Es tritt aber zu häufig auf, um während einer finalen QA Phase nicht gesehen zu werden.

Während der ganzen Fahrt gab es aber keine Auffälligkeiten mit dem Bremssystem. So gar keine.
Ich hätte - ehrlich gesagt - gerne wieder den Fehlerfall gehabt um dann mit der Fehlermeldung eine Runde zu drehen. Allerdings gehe ich davon aus, dass ich den Zustand demnächst wieder mal haben werde und dann teste ich es mal aus.

Das war meine persönliche Erfahrung heute. Es kann woanders ganz anders aussehen. Daher ist das hier keine allg. Diagnose oder Aussage für alle anderen potentiellen Fälle.
 
Bei uns wurde der Fehler auch direkt nach dem Start angezeigt. Wenn der Fehler aber nur paar Sekunden kommt, ist es unmöglich ein Beweisvideo zu erstellen.
 
Ich lese ja hier im Forum schon eine ganze Weile mit und reagiere sensibel auf Posts mit Schwarzmalereien die "tot" beinhalten oder sich zerlegende Getriebe auf der Autobahn.
Warnungen sind ja ganz nett aber doch nicht so...
Das sind in der Regel die Kollegen die das Forum nicht nutzen wollen für einen konstruktiven Austausch, sondern um den Ruf des Herstellers zu schaden. Damit kann man vielleicht Frust ablassen, es bringt aber niemand weiter.
 
Das sind in der Regel die Kollegen die das Forum nicht nutzen wollen für einen konstruktiven Austausch, sondern um den Ruf des Herstellers zu schaden. Damit kann man vielleicht Frust ablassen, es bringt aber niemand weiter.
Sicherlich ist das auch bei einigen „Frust ablassen“. Da geb ich dir Recht.

Nun stelle man sich vor, man fährt mit dem Spring durch die Lande (vielleicht sogar zufällig zur Hauptuntersuchung) und während der Fahrt erscheint im Display die besagte Bremsenwarnung. Lt. Handbuch sollte man wohl sofort eine Werkstatt aufsuchen. Ich würde gern mal fragen, ob ich eine schriftliche Bestätigung erhalte, dass ich die Bremsenwarung künftig ignorieren kann.

Da hier im Forum mitgeteilt wird, dass es häufiger vorkommt, aber lt. Auskunft der Werkstätten, nicht wirklich ein Problem mit der Bremse vorliegen soll, habe ich mal 2 frustfreie und sachliche Themen und bitte um ernsthafte Antworten oder eure Einschätzungen. Ich frage nicht, weil ich hier Angst schüren möchte, sondern nur damit man sich mal objektiv mit dem Thema „Bremsen“ und entsprechende Warnmeldungen auseinandersetzt.

1. Was wird der Sachverständige beim TüV oder der DEKRA zu der Meldung im Display sagen? Wird er die neue Plakette kleben oder das Fahrzeug zur Nachuntersuchung bestellen? Darf man damit noch bis zur Werkstatt weiterfahren oder lässt man uns vom Gelände abschleppen? Übernimmt der Prüfer die Verantwortung für die Weiterfahrt und ist ihm das überhaupt gestattet? Was sagt die Haftpflichtversicherung dazu, wenn auf der Fahrt tatsächlich die Bremse versagen sollte und der Fehler vorher angezeigt wurde? Ist man dann raus aus der Verantwortung als Fahrzeugführer und kann die Schuld getrost auf Dacia abwälzen oder gilt in dem Falle die Halter- bzw. Fahrzeugführerverantwortung wie sonst auch?


2. Wann muss ich bei häufigerem oder ständigem Aufleuchten der Bremswarnung davon ausgehen, dass tatsächlich ein Mangel oder Fehler an der Bremsanlage vorliegt? Vielleicht klingt es sarkastisch, aber muss ich jedes Mal in die Werkstatt fahren oder nur nach jedem 5. oder 10. Aufleuchten der Warnmeldung?
Und wer garantiert mir, dass nicht gerade beim 7. Mal Anzeige des Bremsenfehlers ein echter Fehler vorliegt und ich das Fahrzeug deshalb lieber stehenlassen sollte?

Ich sage absichtlich nicht, dass „der Tot“ oder die völlige Unsicherheit ständiger Begleiter beim Fahren ist, weil wir ja sachlich bleiben wollen. Aber ist es wirklich sachlich, eine Bremsenwarnung genauso zu bewerten, wie die Warnung, dass die Klimaanlage oder Heizung nicht funktioniert?

Zumindest nach meiner (vielleicht unwichtigen) Meinung ist eine Bremse ein sehr wichtiges und unverzichtbares Teil, auf welches man sich als Fahrer und Mitfahrer verlassen dürfen sollte. Auch andere Verkehrsteilnehmer vertrauen darauf, dass man mit einem ordnungsgemäßem Fahrzeug unterwegs ist.

Wenn ich mich aber daran gewöhnt habe, dass die Meldung sowieso häufig oder ständig erscheint und es gewissermaßen „Stand der Technik“ ist, warum deaktiviert man die Leuchte nicht einfach? Keiner würde mehr über „Gefahren“ sprechen oder hier im Forum zu Übertreibungen neigen, um andere Forenmitglieder damit ungerechtfertigt zu provozieren.

Und weil derjenige der im völlig unwahrscheinlichen Fall eines Bremsenfehlers wirklich „tödlich verunglückt“ (Entschuldigung) sein sollte, nicht mehr in der Lage ist, hier einen unerwünschten Post zu senden, um damit die Forenmitglieder zu provozieren, sollten wir alle hier im Forum glücklich sein. (?) Frei nach dem Motto „es kann nicht sein, was nicht sein darf!“ (Ironie Ende)

Ich würde mir z.B. ständig Vorwürfe machen, wenn ich mit meinen Enkeln unterwegs bin und ein Unfall passieren sollte und ich meiner Tochter oder meinem Sohn dann sagen müsste, dass ich zwar von dem „Bremsenfehler“ wusste, weil ja ständig die Warnung erscheint, aber man mir hier im Forum erklärte, ich soll nicht übertreiben und die Warnung einfach ignorieren denn irgendwann (vielleicht in 2 oder 5 Jahren soll es ein Softwareupdate geben, wo man dann vielleicht sicher sein kann, ob die Bremse tatsächlich von einem Fehler betroffen ist oder nur eine falsche Warnung erscheint.

Bin ich wirklich einer der wenigen oder letzten Menschen, der noch einen Funken Verantwortung beim Führen eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr hat?
Oder wie Renault-Deutschland mir erklärte: Muss ich ein teureres bzw. „anständiges“ Auto beim anderen Hersteller kaufen, um sicher unterwegs zu sein? Was bedeutet „anständig“ und ab welcher Preisklasse darf ich ein verkehrssicheres Auto erwarten?

Ich denke, dass wirklich erst etwas passieren muss, damit man auch hier im Forum erkennt, wie wichtig eine funktionierende Bremsanlage einschließlich einer funktionierenden Systemüberwachung ist. Wünschen tu ich das natürlich niemandem.

Beim Fahrsicherheitstraining hat unser Trainer das ABS ferngesteuert deaktiviert, ohne dass wir das vorher wussten. Man hat sich aufgrund der vorherigen Übungen auf die Reaktion des Fahrzeugs und das Hilfs-System verlassen aber durch den simulierten „Ausfall“ nahm so gut wie jeder Fahrer die aufgestellten Pilonen mit, weil man von der Situation derart überrascht war, dass man nicht sofort umschaltete und sich an das frühere Stotterbremsen in Kurven oder beim Ausweichen vor Hindernissen erinnerte. Wer glaubte, voll in die Bremse zu treten, das Richtige getan zu haben, lag falsch.

Nicht viel anders stelle ich mir das vor, wenn ich plötzlich das Bremspedal wie hier im Forum beschrieben wurde, bis zum Boden durchtreten muss oder der Bremsassistent ausfällt oder das ABS einsetzt, obwohl es überhaupt nicht erforderlich ist. Auch das wurde hier schon berichtet. Ich denke, dass sich viele überschätzen und die Überraschung zwangsläufig zum Unfall führt.

Selbstverständlich werden jetzt einige wieder erklären, dass sie unfehlbar wären und ich maßlos übertreibe oder das Auto schlecht mache.
Die Praxis auf dem Übungsplatz hat eindeutige Ergebnisse gezeigt und deshalb bin ich der Ansicht, dass man das Thema „Bremsen“ oder „falsche Fehleranzeigen des Bremssystems“ nicht einfach unter Ulk verbuchen oder ignorieren sollte, wie es manche Werkstätten empfehlen. Ich empfinde das als Aufforderung zum Russischen Roulette denn keiner weiß letztlich wann die Bremsenwarnung berechtigt ist oder wann es sich „nur“ um einen Anzeigefehler handelt.

Auch wenn ich mir jetzt den Zorn einiger User zuziehen werde, es geht hier nicht darum, dass man lediglich vor einer ausgefallenen Handschuhfachbeleuchtung gewarnt wird und man diese Warnung ignorieren soll.

Eine Bremsanlage ist und bleibt nun mal lebenswichtig und das ist sicherlich keine Übertreibung; zumindest hoffe ich, dass mir das keiner unterstellt. Wer anderer Meinung ist, kann ja mal seine nächste Fahrt antreten, ohne die Bremse zu benutzen und dann sehen, was passiert. Man hat ja sogar den Vorteil der Rekuperation, was ein Verbrenner nicht hat. Bedenkt aber bitte, dass die Gefahren nicht nur für uns Springfahrer bestehen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gern ans Ziel kommen möchten, ohne einen Unfall zu haben.

Noch ein rechtlicher Tipp: Sollte es tatsächlich zu einem Unfall aufgrund eines Bremsenfehlers kommen, behaltet das Thema „Warnmeldung Bremse“ unbedingt für euch und verweigert jegliche Angabe zu, Sachverhalt. Euer Anwalt wird es euch danken?

Das könnt ihr später bei einer zivilrechtlichen Klage gegen Dacia machen. Jeder Fahrzeugführer oder auch Halter, der sein Fahrzeug verleiht ist dafür verantwortlich. Man spricht von der sogenannten „Zustsndshaftung“.
Möglicherweise habt ihr schon mal ein Bußgeld aufgrund der „Halterhaftung“ bezahlen müssen. Sowas wird z.B. gern bei abgefahrenen Reifen oder abgelaufener HU gemacht. Bei Mängeln an der Bremsanlage ist das dann aber nicht mehr lustig und mit einem Bußgeld zu bewerkstelligen, denn bei derartig gravierenden Mängeln, die sogar bekannt sind, kommen ganz andere gesetzliche Vorschriften zum Tragen da hier der Vorsatz bzw. das „billige Inkaufnehmen“ eines Schadens oder einer Verletzung eine Rolle spielt.

Und bitte wertet das nur als Tipp denn ich will hier wirklich keine Angst schüren. Jeder muss selbst wissen, ob er seinem Fahrzeug traut oder nicht und was bei dem einen ein Fehler oder Mangel ist, muss beim anderen Fahrzeug überhaupt nicht der Fall sein. Letztlich entscheidet sich das erst nach einer technischen Prüfung im Einzelfall.
 
Sicherlich ist das auch bei einigen „Frust ablassen“. Da geb ich dir Recht.

Nun stelle man sich vor, man fährt mit dem Spring durch die Lande (vielleicht sogar zufällig zur Hauptuntersuchung) und während der Fahrt erscheint im Display die besagte Bremsenwarnung. Lt. Handbuch sollte man wohl sofort eine Werkstatt aufsuchen. Ich würde gern mal fragen, ob ich eine schriftliche Bestätigung erhalte, dass ich die Bremsenwarung künftig ignorieren kann.

Da hier im Forum mitgeteilt wird, dass es häufiger vorkommt, aber lt. Auskunft der Werkstätten, nicht wirklich ein Problem mit der Bremse vorliegen soll, habe ich mal 2 frustfreie und sachliche Themen und bitte um ernsthafte Antworten oder eure Einschätzungen. Ich frage nicht, weil ich hier Angst schüren möchte, sondern nur damit man sich mal objektiv mit dem Thema „Bremsen“ und entsprechende Warnmeldungen auseinandersetzt.

1. Was wird der Sachverständige beim TüV oder der DEKRA zu der Meldung im Display sagen? Wird er die neue Plakette kleben oder das Fahrzeug zur Nachuntersuchung bestellen? Darf man damit noch bis zur Werkstatt weiterfahren oder lässt man uns vom Gelände abschleppen? Übernimmt der Prüfer die Verantwortung für die Weiterfahrt und ist ihm das überhaupt gestattet? Was sagt die Haftpflichtversicherung dazu, wenn auf der Fahrt tatsächlich die Bremse versagen sollte und der Fehler vorher angezeigt wurde? Ist man dann raus aus der Verantwortung als Fahrzeugführer und kann die Schuld getrost auf Dacia abwälzen oder gilt in dem Falle die Halter- bzw. Fahrzeugführerverantwortung wie sonst auch?


2. Wann muss ich bei häufigerem oder ständigem Aufleuchten der Bremswarnung davon ausgehen, dass tatsächlich ein Mangel oder Fehler an der Bremsanlage vorliegt? Vielleicht klingt es sarkastisch, aber muss ich jedes Mal in die Werkstatt fahren oder nur nach jedem 5. oder 10. Aufleuchten der Warnmeldung?
Und wer garantiert mir, dass nicht gerade beim 7. Mal Anzeige des Bremsenfehlers ein echter Fehler vorliegt und ich das Fahrzeug deshalb lieber stehenlassen sollte?

Ich sage absichtlich nicht, dass „der Tot“ oder die völlige Unsicherheit ständiger Begleiter beim Fahren ist, weil wir ja sachlich bleiben wollen. Aber ist es wirklich sachlich, eine Bremsenwarnung genauso zu bewerten, wie die Warnung, dass die Klimaanlage oder Heizung nicht funktioniert?

Zumindest nach meiner (vielleicht unwichtigen) Meinung ist eine Bremse ein sehr wichtiges und unverzichtbares Teil, auf welches man sich als Fahrer und Mitfahrer verlassen dürfen sollte. Auch andere Verkehrsteilnehmer vertrauen darauf, dass man mit einem ordnungsgemäßem Fahrzeug unterwegs ist.

Wenn ich mich aber daran gewöhnt habe, dass die Meldung sowieso häufig oder ständig erscheint und es gewissermaßen „Stand der Technik“ ist, warum deaktiviert man die Leuchte nicht einfach? Keiner würde mehr über „Gefahren“ sprechen oder hier im Forum zu Übertreibungen neigen, um andere Forenmitglieder damit ungerechtfertigt zu provozieren.

Und weil derjenige der im völlig unwahrscheinlichen Fall eines Bremsenfehlers wirklich „tödlich verunglückt“ (Entschuldigung) sein sollte, nicht mehr in der Lage ist, hier einen unerwünschten Post zu senden, um damit die Forenmitglieder zu provozieren, sollten wir alle hier im Forum glücklich sein. (?) Frei nach dem Motto „es kann nicht sein, was nicht sein darf!“ (Ironie Ende)

Ich würde mir z.B. ständig Vorwürfe machen, wenn ich mit meinen Enkeln unterwegs bin und ein Unfall passieren sollte und ich meiner Tochter oder meinem Sohn dann sagen müsste, dass ich zwar von dem „Bremsenfehler“ wusste, weil ja ständig die Warnung erscheint, aber man mir hier im Forum erklärte, ich soll nicht übertreiben und die Warnung einfach ignorieren denn irgendwann (vielleicht in 2 oder 5 Jahren soll es ein Softwareupdate geben, wo man dann vielleicht sicher sein kann, ob die Bremse tatsächlich von einem Fehler betroffen ist oder nur eine falsche Warnung erscheint.

Bin ich wirklich einer der wenigen oder letzten Menschen, der noch einen Funken Verantwortung beim Führen eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr hat?
Oder wie Renault-Deutschland mir erklärte: Muss ich ein teureres bzw. „anständiges“ Auto beim anderen Hersteller kaufen, um sicher unterwegs zu sein? Was bedeutet „anständig“ und ab welcher Preisklasse darf ich ein verkehrssicheres Auto erwarten?

Ich denke, dass wirklich erst etwas passieren muss, damit man auch hier im Forum erkennt, wie wichtig eine funktionierende Bremsanlage einschließlich einer funktionierenden Systemüberwachung ist. Wünschen tu ich das natürlich niemandem.

Beim Fahrsicherheitstraining hat unser Trainer das ABS ferngesteuert deaktiviert, ohne dass wir das vorher wussten. Man hat sich aufgrund der vorherigen Übungen auf die Reaktion des Fahrzeugs und das Hilfs-System verlassen aber durch den simulierten „Ausfall“ nahm so gut wie jeder Fahrer die aufgestellten Pilonen mit, weil man von der Situation derart überrascht war, dass man nicht sofort umschaltete und sich an das frühere Stotterbremsen in Kurven oder beim Ausweichen vor Hindernissen erinnerte. Wer glaubte, voll in die Bremse zu treten, das Richtige getan zu haben, lag falsch.

Nicht viel anders stelle ich mir das vor, wenn ich plötzlich das Bremspedal wie hier im Forum beschrieben wurde, bis zum Boden durchtreten muss oder der Bremsassistent ausfällt oder das ABS einsetzt, obwohl es überhaupt nicht erforderlich ist. Auch das wurde hier schon berichtet. Ich denke, dass sich viele überschätzen und die Überraschung zwangsläufig zum Unfall führt.

Selbstverständlich werden jetzt einige wieder erklären, dass sie unfehlbar wären und ich maßlos übertreibe oder das Auto schlecht mache.
Die Praxis auf dem Übungsplatz hat eindeutige Ergebnisse gezeigt und deshalb bin ich der Ansicht, dass man das Thema „Bremsen“ oder „falsche Fehleranzeigen des Bremssystems“ nicht einfach unter Ulk verbuchen oder ignorieren sollte, wie es manche Werkstätten empfehlen. Ich empfinde das als Aufforderung zum Russischen Roulette denn keiner weiß letztlich wann die Bremsenwarnung berechtigt ist oder wann es sich „nur“ um einen Anzeigefehler handelt.

Auch wenn ich mir jetzt den Zorn einiger User zuziehen werde, es geht hier nicht darum, dass man lediglich vor einer ausgefallenen Handschuhfachbeleuchtung gewarnt wird und man diese Warnung ignorieren soll.

Eine Bremsanlage ist und bleibt nun mal lebenswichtig und das ist sicherlich keine Übertreibung; zumindest hoffe ich, dass mir das keiner unterstellt. Wer anderer Meinung ist, kann ja mal seine nächste Fahrt antreten, ohne die Bremse zu benutzen und dann sehen, was passiert. Man hat ja sogar den Vorteil der Rekuperation, was ein Verbrenner nicht hat. Bedenkt aber bitte, dass die Gefahren nicht nur für uns Springfahrer bestehen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gern ans Ziel kommen möchten, ohne einen Unfall zu haben.

Noch ein rechtlicher Tipp: Sollte es tatsächlich zu einem Unfall aufgrund eines Bremsenfehlers kommen, behaltet das Thema „Warnmeldung Bremse“ unbedingt für euch und verweigert jegliche Angabe zu, Sachverhalt. Euer Anwalt wird es euch danken?

Das könnt ihr später bei einer zivilrechtlichen Klage gegen Dacia machen. Jeder Fahrzeugführer oder auch Halter, der sein Fahrzeug verleiht ist dafür verantwortlich. Man spricht von der sogenannten „Zustsndshaftung“.
Möglicherweise habt ihr schon mal ein Bußgeld aufgrund der „Halterhaftung“ bezahlen müssen. Sowas wird z.B. gern bei abgefahrenen Reifen oder abgelaufener HU gemacht. Bei Mängeln an der Bremsanlage ist das dann aber nicht mehr lustig und mit einem Bußgeld zu bewerkstelligen, denn bei derartig gravierenden Mängeln, die sogar bekannt sind, kommen ganz andere gesetzliche Vorschriften zum Tragen da hier der Vorsatz bzw. das „billige Inkaufnehmen“ eines Schadens oder einer Verletzung eine Rolle spielt.

Und bitte wertet das nur als Tipp denn ich will hier wirklich keine Angst schüren. Jeder muss selbst wissen, ob er seinem Fahrzeug traut oder nicht und was bei dem einen ein Fehler oder Mangel ist, muss beim anderen Fahrzeug überhaupt nicht der Fall sein. Letztlich entscheidet sich das erst nach einer technischen Prüfung im Einzelfall.
So viele Worte...umsonst...:
Keiner hat geschrieben, dass man die Warnung ignorieren soll und sorglos weiterfahren kann!
Das unterstellst Du einfach.
Man macht am besten genau das, was in der Bedienungsanleitung steht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherlich ist das auch bei einigen „Frust ablassen“. Da geb ich dir Recht.

Nun stelle man sich vor, man fährt mit dem Spring durch die Lande (vielleicht sogar zufällig zur Hauptuntersuchung) und während der Fahrt erscheint im Display die besagte Bremsenwarnung. Lt. Handbuch sollte man wohl sofort eine Werkstatt aufsuchen. Ich würde gern mal fragen, ob ich eine schriftliche Bestätigung erhalte, dass ich die Bremsenwarung künftig ignorieren kann.

Da hier im Forum mitgeteilt wird, dass es häufiger vorkommt, aber lt. Auskunft der Werkstätten, nicht wirklich ein Problem mit der Bremse vorliegen soll, habe ich mal 2 frustfreie und sachliche Themen und bitte um ernsthafte Antworten oder eure Einschätzungen. Ich frage nicht, weil ich hier Angst schüren möchte, sondern nur damit man sich mal objektiv mit dem Thema „Bremsen“ und entsprechende Warnmeldungen auseinandersetzt.

1. Was wird der Sachverständige beim TüV oder der DEKRA zu der Meldung im Display sagen? Wird er die neue Plakette kleben oder das Fahrzeug zur Nachuntersuchung bestellen? Darf man damit noch bis zur Werkstatt weiterfahren oder lässt man uns vom Gelände abschleppen? Übernimmt der Prüfer die Verantwortung für die Weiterfahrt und ist ihm das überhaupt gestattet? Was sagt die Haftpflichtversicherung dazu, wenn auf der Fahrt tatsächlich die Bremse versagen sollte und der Fehler vorher angezeigt wurde? Ist man dann raus aus der Verantwortung als Fahrzeugführer und kann die Schuld getrost auf Dacia abwälzen oder gilt in dem Falle die Halter- bzw. Fahrzeugführerverantwortung wie sonst auch?


2. Wann muss ich bei häufigerem oder ständigem Aufleuchten der Bremswarnung davon ausgehen, dass tatsächlich ein Mangel oder Fehler an der Bremsanlage vorliegt? Vielleicht klingt es sarkastisch, aber muss ich jedes Mal in die Werkstatt fahren oder nur nach jedem 5. oder 10. Aufleuchten der Warnmeldung?
Und wer garantiert mir, dass nicht gerade beim 7. Mal Anzeige des Bremsenfehlers ein echter Fehler vorliegt und ich das Fahrzeug deshalb lieber stehenlassen sollte?

Ich sage absichtlich nicht, dass „der Tot“ oder die völlige Unsicherheit ständiger Begleiter beim Fahren ist, weil wir ja sachlich bleiben wollen. Aber ist es wirklich sachlich, eine Bremsenwarnung genauso zu bewerten, wie die Warnung, dass die Klimaanlage oder Heizung nicht funktioniert?

Zumindest nach meiner (vielleicht unwichtigen) Meinung ist eine Bremse ein sehr wichtiges und unverzichtbares Teil, auf welches man sich als Fahrer und Mitfahrer verlassen dürfen sollte. Auch andere Verkehrsteilnehmer vertrauen darauf, dass man mit einem ordnungsgemäßem Fahrzeug unterwegs ist.

Wenn ich mich aber daran gewöhnt habe, dass die Meldung sowieso häufig oder ständig erscheint und es gewissermaßen „Stand der Technik“ ist, warum deaktiviert man die Leuchte nicht einfach? Keiner würde mehr über „Gefahren“ sprechen oder hier im Forum zu Übertreibungen neigen, um andere Forenmitglieder damit ungerechtfertigt zu provozieren.

Und weil derjenige der im völlig unwahrscheinlichen Fall eines Bremsenfehlers wirklich „tödlich verunglückt“ (Entschuldigung) sein sollte, nicht mehr in der Lage ist, hier einen unerwünschten Post zu senden, um damit die Forenmitglieder zu provozieren, sollten wir alle hier im Forum glücklich sein. (?) Frei nach dem Motto „es kann nicht sein, was nicht sein darf!“ (Ironie Ende)

Ich würde mir z.B. ständig Vorwürfe machen, wenn ich mit meinen Enkeln unterwegs bin und ein Unfall passieren sollte und ich meiner Tochter oder meinem Sohn dann sagen müsste, dass ich zwar von dem „Bremsenfehler“ wusste, weil ja ständig die Warnung erscheint, aber man mir hier im Forum erklärte, ich soll nicht übertreiben und die Warnung einfach ignorieren denn irgendwann (vielleicht in 2 oder 5 Jahren soll es ein Softwareupdate geben, wo man dann vielleicht sicher sein kann, ob die Bremse tatsächlich von einem Fehler betroffen ist oder nur eine falsche Warnung erscheint.

Bin ich wirklich einer der wenigen oder letzten Menschen, der noch einen Funken Verantwortung beim Führen eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr hat?
Oder wie Renault-Deutschland mir erklärte: Muss ich ein teureres bzw. „anständiges“ Auto beim anderen Hersteller kaufen, um sicher unterwegs zu sein? Was bedeutet „anständig“ und ab welcher Preisklasse darf ich ein verkehrssicheres Auto erwarten?

Ich denke, dass wirklich erst etwas passieren muss, damit man auch hier im Forum erkennt, wie wichtig eine funktionierende Bremsanlage einschließlich einer funktionierenden Systemüberwachung ist. Wünschen tu ich das natürlich niemandem.

Beim Fahrsicherheitstraining hat unser Trainer das ABS ferngesteuert deaktiviert, ohne dass wir das vorher wussten. Man hat sich aufgrund der vorherigen Übungen auf die Reaktion des Fahrzeugs und das Hilfs-System verlassen aber durch den simulierten „Ausfall“ nahm so gut wie jeder Fahrer die aufgestellten Pilonen mit, weil man von der Situation derart überrascht war, dass man nicht sofort umschaltete und sich an das frühere Stotterbremsen in Kurven oder beim Ausweichen vor Hindernissen erinnerte. Wer glaubte, voll in die Bremse zu treten, das Richtige getan zu haben, lag falsch.

Nicht viel anders stelle ich mir das vor, wenn ich plötzlich das Bremspedal wie hier im Forum beschrieben wurde, bis zum Boden durchtreten muss oder der Bremsassistent ausfällt oder das ABS einsetzt, obwohl es überhaupt nicht erforderlich ist. Auch das wurde hier schon berichtet. Ich denke, dass sich viele überschätzen und die Überraschung zwangsläufig zum Unfall führt.

Selbstverständlich werden jetzt einige wieder erklären, dass sie unfehlbar wären und ich maßlos übertreibe oder das Auto schlecht mache.
Die Praxis auf dem Übungsplatz hat eindeutige Ergebnisse gezeigt und deshalb bin ich der Ansicht, dass man das Thema „Bremsen“ oder „falsche Fehleranzeigen des Bremssystems“ nicht einfach unter Ulk verbuchen oder ignorieren sollte, wie es manche Werkstätten empfehlen. Ich empfinde das als Aufforderung zum Russischen Roulette denn keiner weiß letztlich wann die Bremsenwarnung berechtigt ist oder wann es sich „nur“ um einen Anzeigefehler handelt.

Auch wenn ich mir jetzt den Zorn einiger User zuziehen werde, es geht hier nicht darum, dass man lediglich vor einer ausgefallenen Handschuhfachbeleuchtung gewarnt wird und man diese Warnung ignorieren soll.

Eine Bremsanlage ist und bleibt nun mal lebenswichtig und das ist sicherlich keine Übertreibung; zumindest hoffe ich, dass mir das keiner unterstellt. Wer anderer Meinung ist, kann ja mal seine nächste Fahrt antreten, ohne die Bremse zu benutzen und dann sehen, was passiert. Man hat ja sogar den Vorteil der Rekuperation, was ein Verbrenner nicht hat. Bedenkt aber bitte, dass die Gefahren nicht nur für uns Springfahrer bestehen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gern ans Ziel kommen möchten, ohne einen Unfall zu haben.

Noch ein rechtlicher Tipp: Sollte es tatsächlich zu einem Unfall aufgrund eines Bremsenfehlers kommen, behaltet das Thema „Warnmeldung Bremse“ unbedingt für euch und verweigert jegliche Angabe zu, Sachverhalt. Euer Anwalt wird es euch danken?

Das könnt ihr später bei einer zivilrechtlichen Klage gegen Dacia machen. Jeder Fahrzeugführer oder auch Halter, der sein Fahrzeug verleiht ist dafür verantwortlich. Man spricht von der sogenannten „Zustsndshaftung“.
Möglicherweise habt ihr schon mal ein Bußgeld aufgrund der „Halterhaftung“ bezahlen müssen. Sowas wird z.B. gern bei abgefahrenen Reifen oder abgelaufener HU gemacht. Bei Mängeln an der Bremsanlage ist das dann aber nicht mehr lustig und mit einem Bußgeld zu bewerkstelligen, denn bei derartig gravierenden Mängeln, die sogar bekannt sind, kommen ganz andere gesetzliche Vorschriften zum Tragen da hier der Vorsatz bzw. das „billige Inkaufnehmen“ eines Schadens oder einer Verletzung eine Rolle spielt.

Und bitte wertet das nur als Tipp denn ich will hier wirklich keine Angst schüren. Jeder muss selbst wissen, ob er seinem Fahrzeug traut oder nicht und was bei dem einen ein Fehler oder Mangel ist, muss beim anderen Fahrzeug überhaupt nicht der Fall sein. Letztlich entscheidet sich das erst nach einer technischen Prüfung im Einzelfall.
Bremse am Fahrzeug...mit dem Zeitgeist weniger oder einiger Dacia Spring Nutzer:innen völlig überbewertet.
Ironie Ente
Danke für die ausführlichen Gedanken aus verschiedensten Perspektiven.
Inzwischen lädt man/ frau heutzutage die neueste Softwarestände...selbsttätig...wie gewöhnlich...auf das geliebte Handy/ Smartphone.
Das "Smartphone auf Rädern" hat Bestand auf unseren Straßen, wird weiterhin zunehmen, und de Begehrlichkeiten, Bequemlichkeiten schleichen sich in die Gehirnzellen ein.
Bremse, Rückhaltesysteme, Notrufsystem werden sinnhaft angezeigt, falls das Rechnersystem "gestört läuft", also quasi im Notprogramm.
SCNR: Bedeutet BMW, soll heißen: B ring M ich Werkstatt.
Trotzdem läuft der kleine Dacia Spring...mit verschiedensten Mängel, Soft- und/ oder Hardware einfach weiter im stressigen Alltag, die gängigen Tricks sind hier im Forum ja einschlägig nachzulesen.

OT Formuliere das Finale ganz vorsichtig:
" Falls der ganze Zug entgleist und Personenschäden sind dadurch zu beklagen, interessiert sich auch die Staatsanwaltschaft dafür "

HALTUNG: Selbstverantwortung und Selbstüberschätzung wären damit weitere Themen. Ich suche mir Hilfe bei Fachleuten, wenn das System im roten Bereich läuft.

LG🌲
 
Nach ner Runde über 15km und 4x Start des Springs (wegen Ladevorgang an einer DC Säule und allg. Test was so vielleicht passiert:

Bisher nicht wieder aufgetreten - aber fast.
Warum fast ?

Ein klarer Indikator ist bei mir das Aufleuchten der ‚Stop‘ Meldung (Orange, unten rechts im Dashboard).
Die Signalisierung ist bereits da, sobald man den Spring öffnet. Oder eben nicht.
Wenn sie da ist, ist die Wahrscheinlichkeit scheinbar groß, dass beim anschließenden Startvorgang die Fehlermeldung kommt. Sie kommt dann aber nicht immer. Bei mir gerade eben 2x. Sie ist dann beim Startvorgang erloschen, ohne das es zu dem Fehler kommt.
Vorhin, als es aufgetreten ist, war es genauso.
Nach dem DC Ladevorgang war die ‚Stop‘ Meldung z.B. mal nicht da.

Für mich sieht das in der Tat nach einem Initialisierungsvorgangsproblem aus.
Richtig nervig und so etwas sollte bei einem QA Test bemerkt werden.
Darüber kann man denken was man will. Es tritt aber zu häufig auf, um während einer finalen QA Phase nicht gesehen zu werden.

Während der ganzen Fahrt gab es aber keine Auffälligkeiten mit dem Bremssystem. So gar keine.
Ich hätte - ehrlich gesagt - gerne wieder den Fehlerfall gehabt um dann mit der Fehlermeldung eine Runde zu drehen. Allerdings gehe ich davon aus, dass ich den Zustand demnächst wieder mal haben werde und dann teste ich es mal aus.

Das war meine persönliche Erfahrung heute. Es kann woanders ganz anders aussehen. Daher ist das hier keine allg. Diagnose oder Aussage für alle anderen potentiellen Fälle.
Update zum Update.

Ich war heute kurz in der Werkstatt meines Vertrauens (ist wirklich gerechtfertigt) um die Thematik zu besprechen.

Lt. Werkstatt hat Dacia hier in der Tat ein fehlerhaftes Update geliefert.
Es soll hier wohl eine Nichtabfrage (oder fehlerhaften Abfrage) des Unterdrucksystems vorliegen und dadurch kommt es zu einer eben fehlerhaften Auswertung mit den beschriebene Symptomen. Er hat das für mich beispielhaft mal simuliert, indem er sehr oft das Bremspedal im Stand betätigt hat. Da trat die Meldung dann auch auf.
Aussage in meine Richtung war: kein mechanischer Defekt, sondern rein Software. Update soll irgendwann kommen. Sobald sie was hören, melden sie sich.
Sie haben durchaus eine Liste mit Problemfällen dieser Art.

Beruhigend für mich (!) war, dass er sagte, dass die Bremsleistung an sich nicht beinträchtig ist - auch wenn die Fehlermeldung da ist.

Auch hier wieder die klare Aussage meinerseits: das bezieht sich nur auf meine Situation und ist kein Hinweis auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.

Ich persönlich bin aber etwas beruhigt, fahre weiter meine Karre und warte auf das nächste Update.
 
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