Spring V2L in V2G umzuwandeln

Ja, haben drei Stück parallel bei einem Bekannten laufen. Wird vom einphasigen Dieselaggregat versorgt. Der Verbrennt damit immer altes Heizöl🤣
Zusätzlich aber noch sowas verbaut:
Victron Schutzschalter
Der wird vom BMS angesteuert und schaltet die Ladung im Fehlerfall hart ab.
 
Du möchtest das externe Ladegerät nur nutzen, wenn der PV-Wechselrichter aus ist (nachts), oder?
Bei gleichzeitigem Betrieb könnte ich mir schon vorstellen, das die beiden (bauartunterschiedlichen) Ladegeräte sich gegenseitig in ihrem Ladeverhalten stören... da lädt der größere WR gerade mit 47,2V, während der kleinere mit 47,3V lädt und die zappeln dann irgendwie zwischen ihren Lademodi hin und her, eventuell...?
 
Hallo Hans,

danke - des Unterschieds zwischen "Laden durch den Wechselrichter" oder "Laden mittels Ladegerät vom Spring" oder "gleichzeitiges Laden mit WR und auch Ladegerät" habe ich mir noch gar nicht überlegt.
Da der WR mit dem BMS des Akku verbunden ist und "redet" ist es aber durchaus relevant.
Daher ist wahrscheinlich für einen ersten Test wohl der Ladestrom aus dem WR wirklich auf 0A zu setzen, um Einflüsse vom WR zu vermeiden.
Grundsätzlich ist aber schon angedacht, nur dann zu laden, wenn der WR kein PV hat, um den Akku selbst zu laden.
Viele Grüße
Hendrik
 
Vielen Dank @launacorp @Spring-zula*161123 Ich habe mir das YouTube-Video von Andy aus der Offgrid-Garage angesehen. Das war eine vollkommen vollständige Geschichte, die mir viele Informationen lieferte. Jetzt habe ich mich für das Multiplus 2 entschieden, weil es deutlich günstiger ist. Und hat durch eine kleine Anpassung die gleiche Funktionalität.


Hallo Peter, kannst du uns schon sagen, ob deine Lösung mit Multiplus 2 funktioniert? Ich habe es so verstanden, dass es mit dem Multiplus dann nur in einer Insellösung klappt und beim Quattro auch mit Anschluss am öffentlichen Strom. Beim Quattro hättest du ja 2 AC In Anschlüsse wo dann einer ganz normal an den Strom angeschlossen werden kann und der andere als "Generator" dann mit männlichem Schukostecker und 16 A Sicherung dazwischen vom V2L kommend ein Verlängerungskabel Schuko weiblich draufgeht.

Ich hatte auch überlegt, ob man nicht z.B. einen Stecker in die Haushaltssteckdose steckt der die Leistung auf max 800 Watt begrenzt (Balkonkraftwerkleistung) und dann stumpf vom V2L Adapter dort ins Hausnetz speisen kann. Weiß aber nicht ob es solche Leistungsbegrenzerstecker gibt.

Alternativ gibt es vielleicht auch als günstigere Lösung einen Mikrowechselrichter der auch einen AC Eingang hat und dann eben auch an eine normale Haussteckdose gesteckt wird für die 800 Watt Einspeisung wie ein Balkonkraftwerk.

Noch eine Variante wäre, die Jackery Nova 2000 zu holen z.B. mit integriertem Wechselrichter. Die lädt man dann per V2L auf und steckt sie dann z.B. nachts in eine Haussteckdose um 800 Watt max einzuspeisen aber die Station ist natürlich sehr teuer, dafür dass sie "nur" 2kwh hat.
 
und steckt sie dann z.B. nachts in eine Haussteckdose um 800 Watt max einzuspeisen aber die Station ist natürlich sehr teuer, dafür dass sie "nur" 2kwh hat.
Das kann wohl nicht funktionieren (50Hz Abgleich z.B.) und finanziell sowas von sinnlos....Dann lieber die Geldscheine rauchen-oder Speiseeis kaufen-oder Spielcasino-oder-oder.....
 
Ich kann die anfängliche Euphorie durchaus verstehen:
Da hat man einen knapp 30kWh-Akku, benötigt die geladene Energie eventuell nicht unmittelbar und denkt sich „tiptop - dann versorge ich damit nachts das Haus.“

Sobald praktische Erfahrungen (oder das Aufnehmen und Durchdenken von Fremderfahrungen) dazu kommen, setzt jedoch eine gewisse Ernüchterung ein:
Während des Ladens des Springs gehen je nach Hausinstallation und Ladestrom lediglich 80-85% der Leistung in den Spring (Rest: Wärme in Leitung, 250W zieht sich der Spring durch‘s wachsein)
Dann wird das über V2L (oder bei uns „alten Spring1-Nutzern“ über Wechselrichter) zu AC gewechselt… wieder: Spring zieht im Standby 250-300W.
Wenn man das dann noch in einen Akku drückt und wiederum doppelte (erst >DC, dann >AC) an Wandlerverlusten hat, kann man sich glücklich schätzen bei ca. 30-40% Effizienz zu landen.
Bei einer Einspeisevergütung von ca.7Cent/kWh und Netzstrompreis von 28Cent/kWh wäre es also lediglich… etwa neutral.
Dazu käme der finanzielle Aufwand, der Komfortverlust, der potentielle Akku-Garantieverlust (bei ausgiebigem Anzapfen kann man das leicht erkennen), deutlicher Anstieg der Zyklenzahl=Batteriealterung, …

Ich hatte das vor 2-3Jahren ja mal aus Neugier ausprobiert und es für den Notfall (Stromversorgung fällt im Winter aus) für akzeptabel und ok befunden.
Aber das ist aus meiner Sicht nichts für den Alltag.

Man kann sich die Frage eigentlich so beantworten:
Bin ich bereit, täglich dafür zu sorgen das der Spring auf nahezu 100% geladen wird, ihn dann über eine mehrminütige Aktion mit dem Hausnetz zu verbinden, um dadurch ca. 20-80Cent/Tag zu sparen?
Und bin ich gleichzeitig bereit, eine beschleunigte AkkuAlterung zu akzeptieren, eventuell deren Garantie auf‘s Spiel zu setzen und morgens im Sommer trotz vortags vollgeladenem Akku nur noch ca. 120-140km Reichweite zu haben?
Falls ja: machen
Falls vielleicht: nochmal die Wirkungsgrade und Kosten der EinzelEquipments zusammenrechnen und entscheiden: „Echt Quatsch“ oder (wie ich damals): „wahrscheinlich Quatsch… aber es hat noch keiner gemacht…ich kann auch nicht anders von meinem Persönlichkeitsprofil, muss es probieren und mir ist‘s die 60€ neben vorhandenen Equipment wert“
Falls nein: tut irgendwie weh, stärkt aber die Frustrationstoleranz und man kann das Thema im Kopf abschließen

Aber… ganz eindeutig:
Ich freue mich über alle „Vielleicht-Denker“!🥰
Nur dadurch können neue Ansätze entstehen!
 
Auch wenn nicht direkt signifikant würde ich bei Akkupreisen von Niedervoltakkus von ca. 2000€ für 15kWh auf die Idee kommen, in einem fest verbauten Akku im Auto zugreifen zu wollen. Das mag vielleicht eine tolle Idee sein, aber gerade eines der Bauteile die man doch länger besser nutzen will extra stärker zu belasten. Ich weiss nicht.

Weniger um die Garantie des Akkus, sondern weil es (noch) nicht genug Klitschen hier gibt, die Zellen tauschen oder den Akku zu vernünftigen Preisen. Wenn es das gibt, was ich in so einigen Jahren sehe, dann wird wiederum der Akkupreis sinken. Sodass Heimspeicher noch günstiger werden und die Reparatur des Autoakkus wegen Handwerker/Automechaniker immer noch teurer sind als nen Heimspeicher "wegzuwerfen". Dazu kommt der Preis für einen Mini-Notstrom mit HVO. Da kann man dann, sofern PV und Heimspeicher sowieso schon vorhanden sind, diesen im optimalen Wirkungsgrad und füllt den Akku damit.

Einfacher ist es immer, den eigenen Bedarf zu verändern. Wegen nicht optimaler Kette muss ich gestehen, dass ich dennoch auf Alternativen setzen werde, die leider umwelttechnisch nicht beachtet werden.

Da ist, für mich, beispielsweise Flaschengas. Wir haben hier keinen Gasanschluss im Dorf, alles geht an uns vorbei. Das bedeutet: Im Sommer ist das Einzige, was als Hochverbraucher bei Regentagen zu wenig sein könnte weder das Brauchwasser mit Brauchwasserwärmepumpe, es ist nicht heizen weil im Sommer nicht geheizt wird, es ist lediglich das Kochen. Bevor ich also 5kWh aus dem Netz ziehen muss wäre kochen mit Gas für dunkle Tage sinnvoll, ebenfalls im Winter aber weniger wegen der 5kWh, die sch*** sich weg, sondern wegen der 5KW Leistungsbezug, die in einigen Jahren hier ein neuer Bestandteil der Gebühren werden. Um also zu glätten könnte ich im Winter nun den Akku immer mit Peak-Shaving betreiben, also mehr kWh verbruzzeln, dafür diese 5KW ausglätten, oder eben mittags dann mit Gas kochen. Ein autarkes Gaskochfeld ist daher von mir fest eingeplant in der neuen Küche. Kostet auch nicht die Welt. In der Kücheninsel zum Wechseln der Oberplatte einmal Elektro, einmal Gas. Dazu genügend Rückschlagventile und Gasmelder mit Ventilsteuerung (normal close sodass bei Stromausfall oder Fehler das Ventil zugeht).

Tja, und dann sind es am Tag vielleicht noch für den Haushaltsgebrauch 5kWh. Das schafft die PV sogar bei Nebel. Was sie nicht schafft, und nie schaffen wird: Heizen mit Wärmepumpe im Winter. Klappt so oder so nicht. Daher nicht in dieser Planung drin. Ebenfalls nicht: Laden des E-Autos. Wir werden also im Winter auf ca. 4KW Leistungsbezug kommen, im Sommer auf 1KW. Damit glättet sich das. Und das auch nur wegen des E-Autos.
 
Ich kann die anfängliche Euphorie durchaus verstehen:
Da hat man einen knapp 30kWh-Akku, benötigt die geladene Energie eventuell nicht unmittelbar und denkt sich „tiptop - dann versorge ich damit nachts das Haus.“

Sobald praktische Erfahrungen (oder das Aufnehmen und Durchdenken von Fremderfahrungen) dazu kommen, setzt jedoch eine gewisse Ernüchterung ein:
Während des Ladens des Springs gehen je nach Hausinstallation und Ladestrom lediglich 80-85% der Leistung in den Spring (Rest: Wärme in Leitung, 250W zieht sich der Spring durch‘s wachsein)
Dann wird das über V2L (oder bei uns „alten Spring1-Nutzern“ über Wechselrichter) zu AC gewechselt… wieder: Spring zieht im Standby 250-300W.
Wenn man das dann noch in einen Akku drückt und wiederum doppelte (erst >DC, dann >AC) an Wandlerverlusten hat, kann man sich glücklich schätzen bei ca. 30-40% Effizienz zu landen.
Bei einer Einspeisevergütung von ca.7Cent/kWh und Netzstrompreis von 28Cent/kWh wäre es also lediglich… etwa neutral.
Dazu käme der finanzielle Aufwand, der Komfortverlust, der potentielle Akku-Garantieverlust (bei ausgiebigem Anzapfen kann man das leicht erkennen), deutlicher Anstieg der Zyklenzahl=Batteriealterung, …

Ich hatte das vor 2-3Jahren ja mal aus Neugier ausprobiert und es für den Notfall (Stromversorgung fällt im Winter aus) für akzeptabel und ok befunden.
Aber das ist aus meiner Sicht nichts für den Alltag.

Man kann sich die Frage eigentlich so beantworten:
Bin ich bereit, täglich dafür zu sorgen das der Spring auf nahezu 100% geladen wird, ihn dann über eine mehrminütige Aktion mit dem Hausnetz zu verbinden, um dadurch ca. 20-80Cent/Tag zu sparen?
Und bin ich gleichzeitig bereit, eine beschleunigte AkkuAlterung zu akzeptieren, eventuell deren Garantie auf‘s Spiel zu setzen und morgens im Sommer trotz vortags vollgeladenem Akku nur noch ca. 120-140km Reichweite zu haben?
Falls ja: machen
Falls vielleicht: nochmal die Wirkungsgrade und Kosten der EinzelEquipments zusammenrechnen und entscheiden: „Echt Quatsch“ oder (wie ich damals): „wahrscheinlich Quatsch… aber es hat noch keiner gemacht…ich kann auch nicht anders von meinem Persönlichkeitsprofil, muss es probieren und mir ist‘s die 60€ neben vorhandenen Equipment wert“
Falls nein: tut irgendwie weh, stärkt aber die Frustrationstoleranz und man kann das Thema im Kopf abschließen

Aber… ganz eindeutig:
Ich freue mich über alle „Vielleicht-Denker“!🥰
Nur dadurch können neue Ansätze entstehen!

Wenn du von einem gekauften Spring ausgehst, will man den Akku natürlich möglichst schonen und lange erhalten. Sehe ich auch so.

Ist das Auto aber nur für z.B. 2-3 Jahre geleast, sieht es wieder etwas anders aus.

Dazu kommt noch, dass in meinem Fall der Strom von meinen Eltern aus ihrer PV kommt und sie sich freuen würden, wenn ich diesen in meinem Haus sinnvoll unterbringen könnte. Da ergibt sich also gar keine Verlustrechnung es geht einfach nur darum, es zu realisieren und natürlich auch um die Herausforderung an sich :)
 
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