„Wechselstrom-Batterie“ für Elektrofahrzeuge

G.R.

eDacia-Wissendurstiger
Fahrzeug
Dacia Spring
Modell
Extreme
Modelljahr
2023
Motor
65 PS
Details
CCS
Modularer Multilevel-Inverter: Aus DC mach AC - Porsche Newsroom DEU
Porsche Engineering hat das Konzept einer „Wechselstrom-Batterie“ für Elektrofahrzeuge entwickelt, die zahlreiche Komponenten in einem Bauteil vereint. Gesteuert wird sie von einem vereinheitlichten Steuergerätekonzept mit einer besonders leistungs- und echtzeitfähigen Rechnerplattform. Das System wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie entwickelt, am Prüfstand erprobt und in einem Fahrzeug demonstriert.
 
Ein sehr interessanter Ansatz, der sicher viel Potential bietet. Andererseits scheint er gegen den Grundsatz: keep it simple! zu verstossen. Jedoch, was ist heute noch simple? Daher, mal sehen ob davon etwas in der Zukunft auftauchen wird.
 
Letztendlich ist es ja doch eine Gleichstrombatterie, nur das sie anders kaskadiert ist unseren Drehstrom Frequenzumrichter integriert hat.
 
Aber auf die Idee muß man erst mal kommen! Und aus solchen Ideen können manchmal die tollsten Projekte kommen, die man sich noch nicht mal vorstellen kann. Ich befürcht nur, daß das Ganze wieder in einer Schublade verschwindet und keiner denkt mehr dran. So läuft es leider oft.
 
Jo, "Wechselstrombatterie" 😂😂😂

Allein für den Namen solkten bei Porsche schon Leute gehen müssen!

@LutzAkira

Da wird um jede logische Zelle ne H-Brücke gebaut um die HV Batterie Situationsabhängig anders Verschalten zu können.
Das ist für mich erstmal nicht mehr als ein bloßes Forschungsprojekt. Sicherlich sehe ich da durchaus gewisse Vorteile unter bestimmten Bedingungen.
Die Notwendigkeit von 4 FET's pro logischer Zelle gehört aber definitiv nicht zu den Vorteilen.

Und da Halbleiter aus meiner Erfahrung deutlich häufiger sterben als Spulen&Kondensatoren halte ich diese Entwicklung für maximal bescheuert.

Beim Spring sind es ja nur 72 Zellen um auf max 300V zu kommen. Jetzt nimm mal n 800V System. Da braucht man mindestens mal die doppelte Menge. Das wären dann 144stk. Dann 4 Halbleiter pro Zelle und wir sind bei 576(!)Halbleitern.

Wie lange soll die Elektronik dann halten? 10Jahre+ ? Ich denke wohl eher mal nicht.

Ich muss so ein Design nicht im Akku haben!
 
Der Name ist wirklich irreführend und als ich die Überschrift las dachte ich, das es sicherlich Quatsch ist.
Aber interessant für weitere Forschung&Entwicklung ist das sicherlich.

Es muss ja eigentlich auch nicht jede Zelle angesteuert werden, sondern nur jedes der Module (wenn ich mich da nicht täusche).
Von 18Modulen mit je 8MOSFETs ist da die Rede.
Eine Reparatur wird sich wahrscheinlich etwas schwieriger gestalten, wenn man alles in einem Paket verbaut. Man kommt dann ja nicht mehr ohne weiteres an die Einzelkomponenten heran.
 
Im Moment sehe ich noch nicht die großen Vorteile des Systems. Die Sinus Ansteuerung wird im Moment über Schalttransistoren und Induktivität (des Motors) gemacht. Ob man durch dieses System den Wirkungsgrad so sehr verbessern kann, dass sich der Aufwand lohnt bezweifle ich. Es ergeben sich jedoch weitere Fragen: Wie werden die Nebenaggregate versorgt? Wie wird das gelöst wenn mehr als ein Antriebsmotor (die laufen nie synchron) vorhanden sind? Für mich ist das eine nette Studie ohne praktischen Nutzen.
 
Das mit der Schublade oder Ablage d30 kann schnell gehen, die haben ja alle Gewinneinbruch gemeldet.
Manche Hersteller wollen es kompliziert damit auch wirklich niemand drann rum fummelt.
Gibt so Ähnliches auch von ner Firma für Heimspeicher...
 

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