Balkon-Kraftwerk auf Garage. Wer hat Tipps...?

Alles darüber hinaus muss entweder Gemeldet sein oder als Insel funktionieren
Melden musst du es sowieso, auch ein BKW muss immer noch im Marktdatenstammregister eingetragen sein, werden. :cool:
 
Offiziell darfst du nicht Mal eine Insel ohne Anmeldung betreiben, wenn ein Stromanschluss vorhanden ist.
Aber ich will jetzt hier keine Grundsatzdiskussion aufmachen 😁
 
Was ich seltsam finde finde warum 800 Watt ins Netz einspeisen? Wenn ein Speicher dazwischen hängt würde ich 0 Einspeisung bevorzugen zumindest bis der Speicher voll ist.
 
Offiziell darfst du nicht Mal eine Insel ohne Anmeldung betreiben, wenn ein Stromanschluss vorhanden ist.
Aber ich will jetzt hier keine Grundsatzdiskussion aufmachen 😁
Du meinst wohl: wenn die Insel zum öffentlichen Netz eine Verbindung hat (aber Nulleinspeisung)?
Dann ist sie aber keine Insel mehr.
Eine reine Insel ist nicht meldepflichtig und schon gar nicht genehmigungspflichtig. Wer sich da umfassend informieren möchte, kann gerne hier nachlesen:
 
Genau so ist es. Eine Insel ist eine Insel. Also nicht anmeldepflichtig. Genau wie jede Solarlampe im Garten oder ein Wohnmobil. Erst bei Verbindung mit dem Netz besteht eine Anmeldepflicht. Dann ist es aus meiner Sicht aber keine reine Insel mehr sondern iwas dazwischen
 
es geht nur darum das du Maximum 800Watt als Wirkleistung einspeisen dürftest. 0 Einspeisung ist selbst mit Regelung nie ganz Möglich
Jupp. Kann ich bestätigen. 634kWh durch "Balkon-PV" erzeugt und 1kWh ins Netz gebracht.
Zeitraum 01.06.2024 (Inbetriebnahme) bis 31.12.2024
 
es geht nur darum das du Maximum 800Watt als Wirkleistung einspeisen dürftest. 0 Einspeisung ist selbst mit Regelung nie ganz Möglich
Mir geht es nicht um 0 aber sehr wenig halt. Sonst macht ein kleiner Speicher fürs BKW ja gar kein Sinn. Ich dachte das geht mit einem Smartmeter oder so ähnlich. Fange gerade an mich damit zu beschäftigen.
 
Mir geht es nicht um 0 aber sehr wenig halt. Sonst macht ein kleiner Speicher fürs BKW ja gar kein Sinn. Ich dachte das geht mit einem Smartmeter oder so ähnlich. Fange gerade an mich damit zu beschäftigen.
mit einem kompatiblen WR oder auch Powerstation kann man das mit einem Shelly3EM lösen. Der kommt einfach an alle 3 Pahsen mit den Messspulen nach dem Zähler geschaltet. Kein Hexenwerk. Der kann dann den Energiefluss nach dem Zähler Messen und dies dann im WiFi zur Verfügung stellen. Kompatible Geräte nehmen diesen Wert dann umd die Einspeisung anzupassen. Summe ist dann je nach System mehr oder weniger 0 am Zähler. Jedenfalls bis zur erlaubten Grenze von 800W, wenn man es legal betreibt.

Pro Tipp:
Waschmaschine = unangenehm, Spülma = angenehm.
Die Waschma nervt halt durch ständiges Drehreichtung wechseln und der damit verbundenen Lastwechsel. Da muss das System schon schnell sein oder aber nur z.B. probieren auf ~30W Netzbezug zu Regeln.
Die Spülma läuft dagegen deutlich konstatnter.
 
Na ja die Waschmaschine hat auch konstanz, wenn sie heizt das dauert dann auch mal was länger. Aber ich gebe dir recht, die Spülmaschine ist wesentlich angenehmer auszuregeln.
 
Mir würde eher ein kleiner Speicher für die Grundlast vorschweben. Den darf dann aber nicht das Netz leerziehen.
 
Ein kleiner 2 kW Speicher könnte meine Grundlast mit 200 Watt 10 Stunden versorgen.
Wenn aber ich 200 Watt verbrauche und dann 600 Watt einspeise wäre der Speicher nach 2,5 Stunden leer (Leergezogen) mit kaum Nutzen für mich.
 
Ich hab einen Hoymilles, da kann man die Ausgangsleistung von 0 bis 100% einstellen.
Ich warte darauf das der 24V 100Ah Redodo Akku unter 300 Euro fällt, dann schlage ich zu.
Sollte im Laufe dieses Jahres dann der Fall sein.
 
Genau so ist es. Eine Insel ist eine Insel. Also nicht anmeldepflichtig. Genau wie jede Solarlampe im Garten oder ein Wohnmobil. Erst bei Verbindung mit dem Netz besteht eine Anmeldepflicht. Dann ist es aus meiner Sicht aber keine reine Insel mehr sondern iwas dazwischen
Sehe ich persönlich ja auch so.
Es gibt aber durchaus Netzbetreiber die das anders sehen.
Resultiert daraus weil eine Insel zu weniger Stromabnahme führt, und man diese gerne mit einkalkulieren möchte (Lastmanagement).
Über die Sinnhaftigkeit lässt sich natürlich streiten.
Ich melde eine Insel aber natürlich auch nicht an.
 
Ein kleiner 2 kW Speicher könnte meine Grundlast mit 200 Watt 10 Stunden versorgen.
Wenn aber ich 200 Watt verbrauche und dann 600 Watt einspeise wäre der Speicher nach 2,5 Stunden leer (Leergezogen) mit kaum Nutzen für mich.
Wenn die Grundlast bekannt ist, kann man ja auch einen kleinen Bkw-Wechselrichter an den Akku hängen.
Unsere Grundlast beträgt beispielsweise 240-270W und ich habe seit etwa 2Jahren einen 30€-EinspeiseWR mit 240W dumpf über wlan-Steckdose in Betrieb.
Dadurch geht fast nie etwas in‘s Netz und die nächtliche Grundlast liegt seitdem bei 10-20W.
Sehr „dumme“ Regelung.
Sparte aber seit Inbetriebnahme fast 2200kWh.
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Mir geht es nicht um 0 aber sehr wenig halt. Sonst macht ein kleiner Speicher fürs BKW ja gar kein Sinn. Ich dachte das geht mit einem Smartmeter oder so ähnlich. Fange gerade an mich damit zu beschäftigen.
ja die sogenante Nulleinspeisung führt wirklich dazu. Bei uns haben schon viele die durchgeführt. Beim normalen Betrieb von einem BKW erreicht man im normal Fall einen Wrkungsgrad von ca 60% bei Nulleinpeisung ca 95%. Wenn man dann die Gesetze ausnutzt kommt man noch weit über das bestehende hinaus. Dafür bedarf es einens Ladereglers, eines Akkus, einer Messung und einer kleinen Steuerung. Woei Steuerung nicht umbedingt nötig ist. Ich fahre selbst überwiegend meine Sumse dadurch ohne Strom dafür einzukaufen.
 
da ja anscheinend einige Interesse an der Installation von einer Nulleinspeisung haben gibt es verschiedene Verfahren jenachdem was man möchte oder selber kann. Wichtig ist erstmal das man seinen Verbrauch messen kann. Das geht am sinnvollsten mit einer Shelly 3 EM. Wenn man da einige Zeit mal gemessen hat sieht man was für Grundlast man hat. Da wäre dann das erste Verfahren, (was für alle das Gleiche ist, PV über Laderegler auf Akku) mit einem einstellbaren Wechselrichter die Grundlast abfahren. Dabei gibt es Geräte die man mit einer minimalen Spannung einstellen kann damit der Akku nicht tiefentladen wird. Ansonsten gibt es dafür günstige Regelungen. Sollte man einen Wechselrichter haben der nicht Einstellbar ist oder man möchte bestehendes Verwenden, dann kann man einen Step up DC DC Regler nehmen der Einstellbar ist. Der begrenzt dann den Strom und erreicht das gleiche.
Die andere und vieleicht bessere Lösung ist einen Wechselrichter zu benutzen der direkt über die Shelly arbeiten kann. Dafür gibt es letztendlich verschiedene Möglichkeiten und Hersteller. Diese Geräte regeln ihre Leistung nach dem Verbrauch. Auslegen kann und sollt man das dann nach seinen Möglichkeiten und Geld.
Der Vorteil ist das man sowas Step für Step aufbauen kann. Selber habe ich mit einem einfachen BKW angefangen und Stück für Stück erweitert.
 
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